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Unsere Materialien zu 100 % aus der Natur

Unsere Materialien

 

🌲Die Zirbe
Dieser Nadelbaum, der auch unter den Namen wie Arve, Arbe, Zirbel oder Zirbelkiefer bekannt ist, wächst nur in großen Höhen und unter schwierigsten Bedingungen, den rauhen Kräften der Natur frei ausgesetzt. Die widrigen Lebensumstände fördern die Lebensenergie der Zirbe. Und genau diese Kraft speichert sie in ihrem Holz in Form ätherischer Öle. Bei sorgfältiger Verarbeitung gibt Zirbenholz seinen wunderbaren, unvergleichlich aromatischen Duft an uns weiter. Wenn der Stamm einer Zirbelkiefer erst einmal zersägt und mit großer Sorgfalt in formschöne Produkte verwandelt ist, wird der mystische Duft frei. Über Jahrzehnte hinweg.

Kein anderer Baum tut das so markant wie die Zirbe. Nicht umsonst werden Zirbenholz-Zimmer zu intensiven Duftkammern einer sanften Aromatherapie. Der Duft: “Mild, rund, warm vibrierend, wie trockene Nadeln in der Herbstsonne”. So drückt es ein Parfumeur aus. Wir nennen diesen Wohlgeruch den ‘Weihrauch der Alpen”. Erst diese Lebenskraft des Zirbenholzes macht es unvergleichlich und wird deshalb seit vielen Jahrhunderten von den Alpenbewohnern wie ein Geheimnis gehütet.
🌲Die Buche
Den Griechen und Römern war die Buche ein heiliger Baum. Die Kelten verbanden mit der Buche einen Wunschbaum. Y-förmige Buchenzweige (→ Buchstaben) wurden mit Wünschen versehen an Buchen gebunden. Heute sind es weniger mystische Eigenschaften, die mit der Buche in Verbindung gebracht werden. Das Holz – vor allem der Rotbuche – ist ein beliebtes Möbel- und Furnierholz. Mit knapp 14 % Anteil an der deutschen Waldfläche (in Österreich rund 9 %) ist die Buche die häufigste Art. Und deshalb auch eines der bedeutendsten Laubhölzer als Nutz- und Industrieholz in Mitteleuropa. Als Möbelholz erfreut sich Buchenholz ungebrochener Beliebtheit.

Vor allem bei stark beanspruchten Möbeln, insbesondere Kinder- und Jugendmöbel, Büromöbel und Bestuhlungen kommt die Buche zum Einsatz. Besondere Bekanntheit erlangte das Holz in Form der Thonet-Stühle aus gebogenem Buchenholz. Außerdem werden Betten, Tische, Bänke aber auch Gartenmöbel und Liegestühle oft aus Buchenholz hergestellt. Im geschlossenen Bestand mit hoch angesetzter Krone bis zu 35 m hoch. Auf der glatten, hellgrauen Rinde sind die Narben der abgestorbenen Äste besonders markant. Wegen ihrer Ähnlichkeit mit einem herabhängenden Schnurrbart werden sie Chinesenbärte genannt. Die dunkelgrünen Blätter sind oval und ganzrandig. Die Bucheckern sitzen in einem braunen, mit weichen Stacheln besetzten Fruchtbecher. Seinen Früchten, den Bucheckern verdankt die Buche einer ihr zugeschriebenen Funktion: Bauern und Landvolk glaubten, die Härte des kommenden Winters aus dem Verhalten der Rotbuche ablesen zu können. Um das Wetter des folgenden Winters voherzusagen wurde ein Axthieb in den Stamm der Buche gemacht. Und zwar Anfang November.

Wenn die Wundstelle trocken bleibt, ist mit einem harten Winter zu rechnen. Ein Herbst mit vielen Bucheckern kommt zur selben Prognose. In der Schweiz hat sich der Spruch „vil Buech, vil Fluech“ eingebürgert. In Hungerzeiten wurde aus den Bucheckern noch im 20. Jahrhundert Speiseöl gepresst. Buchenscheiter gehörten wegen ihres hohen Heizwertes zum Grundbedarf eines jeden Haushaltes. Die leichte Biegbarkeit des Holzes unter Dampf nutzte Michael Thonet zu einem Welterfolg seiner (damals) billigen und vor allem langlebigen Bugholzsessel. Aber auch ungebogen ist Buchenholz immer noch einer der Favoriten für robuste Sessel.
🌲Die Eiche
Stark wie eine Eiche. Dieser Satz ist bezeichnend für einen Baum, der bis zu 2.000 Jahr alt werden kann. Es ist wahrscheinlicher, dass der tief im Erdreich verankerte Baum abbricht als dass er entwurzelt wird. Der Wert der Eichenwälder orientierte sich bis in die Neuzeit an der Möglichkeit der Schweinemast. Feinschmecker schätzen denn auch den Jamón Ibérico – einen auf Eichelmast basierende Schinken aus Spanien und Frankreich – über alle Maße. Hausschweine wurden im Mittelalter in die Eichenwälder getrieben wo sie sich an Eicheln, Bucheckern aber auch Kastanien gütlich taten. Die Gefahr des Kahlschlags von Eichen bestand ab dem 18. Jahrhundert. Der exzessive Schiffsbau setzte den Eichenwäldern sehr zu. Gleichzeitig wurden jedoch neue Bestände gepflanzt, die in unseren Tagen schlagreif werden.

Eichenholz ist relativ schwer und hart. Im allgemeinen ist das Holz gut zu bearbeiten. Bei unsachgemäßer Lagerung und nicht optimaler Trocknung kann es rasch zu Rissbildung und Formveränderung kommen. Die Eiche zählt zu den wertvollsten heimischen Nutzhölzern für Möbelbau, Innenausbau sowie für Fenster und Türen, Treppen, Geländer und Verkleidungen vor allem im Außenbereich und besondere Zwecke im Hoch- und Tiefbau. Oft modeabhängig, bleibt Eichenholz für gediegene Möbel erste Wahl. Ein nicht geringer Teil dient der Parkettholzerzeugung. Traditionell wird Eiche für Fassdauben verwendet und ihr Einsatz für Barriquefässer ist ein Privileg, wobei spezielle Herkunftsgebiete bevorzugt werden.
🌲Die Fichte
Die Bergfichte gilt als vielseitig einsetzbares Holz und ist in heimischen Wäldern sehr verbreitet. Auch stellt sie geringe Anforderungen an den Standort und wächst ebenso im Gebirge. Bergfichtenholz ist qualitativ sehr hochwertig und vielseitig einsetzbar! Von hochwertigen Möbeln im Schlafzimmer, über elegante und zeitlose Esszimmermöbel bis zur weit gespannten und eleganten Holzkonstruktion reicht das Spektrum. Gekrönt wird die breite Leistungsfähigkeit vom exklusiven, feinjährigen Resonanzholz, das zu Klangböden von Klavieren und Decken von Saiteninstrumenten gefügt wird. Durch ihre Robustheit und vor allem Beständigkeit eignet sich das Holz ausgesprochen gut für unsere Hochbeete!

- Positive Auswirkung auf Konzentrationsleistung und Kreislauf
- Öl der Fichte befreit die Atmewege und lindert Entzündungen
- Wirkt entspannend Optik

Fichtenholz hat zu Beginn eine gelb-weiße bis hell-weißliche Färbung. Das Holz dunkelt bei UV - Einstrahlung nach und bekommt eine bräunliche Farbe. Das Holz der Fichte ähnelt auch optisch dem der Zirbe sehr! Die Bergfichte ist vor allem für den Möbelbau ideal geeignet.Aufgrund der weichen Beschaffenheit, lässt sich das Holz sehr gut bearbeiten!
🌲Die Esche
Die Esche gehört zu den mystischen Bäumen. In der nordischen Mythologie steht sie für den Weltenbaum. Für die Griechen waren Eschen des Menschen Feuerspendern, nachdem ihnen Zeus das Feuer genommen hatte. Prometheus brachte es ihnen wieder, entzündet an einem Stück Eschenholz. Deshalb steht die Esche als keltisches Baumzeichen für Eroberer, Forscher oder Vorreiter. Im Esche-Zeichen Geborene lieben die Freiheit sowie die Selbständigkeit von Körper und Geist. Esche-Menschen sind die geborenen Führungspersonen. Das Holz der Esche zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Elastizität aus. Wenn es der Witterung ausgesetzt ist, leidet die Dauerhaftigkeit des Holzes. Die Verwendungsbreite des Eschenholzes reicht von Furnier im Innenausbau bis zur Möbelherstellung. Beliebt ist das Holz bei Werkzeugstielen und Sportgeräten wie Rodel, Baseballschlägern oder auch als Queues. Auch Wagner schätzten früher das Eschenholz zur Fertigung von Bögen. Im Schiffsbau wurden Maste und Pinnen aus Esche verwendet.
🌲Die Birke
Birken-Arten sind laubabwerfende, sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie gehören zu den sehr schnell und hochwachsenden Gehölzen und können schon nach 6 Jahren Wuchshöhen von bis zu 7 Metern erreichen, ausgewachsen bis zu 30 Meter. Die Birke kann ein Alter von bis zu 160 Jahren erreichen. Bei vielen Birken-Arten ist die Rinde besonders auffällig, ihre Farben reichen von fast Schwarz über Dunkel- und Hellbraun bis Weiß. Das leichte und je nach Art weiche bis mehr oder weniger harte Holz ist fast weiß bis rotbraun mit feiner Maserung. Als Holzlieferanten werden in Mitteleuropa vor allem die Sand- und die Moor-Birke genutzt. Im Gesamtcharakter ist Birkenholz ein hellfarbiges und schlichtes, je nach Faserverlauf sehr dekoratives Nutzholz, sowie Baustoff für diverse Möbel bis hin zu Kinderspielzeug.

Die Blätter der meisten Birkenarten enthalten nennenswerte Mengen an ätherischen Ölen und Vitamin C. In Finnland wird der Zuckeraustauschstoff “Xylitol“ aus Birken gewonnen. In Mitteleuropa wurde vor allem die heimische Sandbirke bereits historisch in der Volksmedizin genutzt. Ihre Bestandteile gelten insbesondere als blutreinigend, harntreibend und anregend, weshalb sie heute in der Pflanzenheilkunde Verwendung findet. Birkenblätter sind im Gegensatz zu den meisten Baumblättern essbar. Da der Birkensaft zuckerhaltig ist, lässt er sich in vergorener Form als Birkenwein genießen.
🌲Die Kirsche
Das Holz der Vogel-Kirsche bzw. der Süß-Kirsche erlebte zur Zeit des Biedermeier eine enorme Beliebtheit. Damals, als sich die Menschen aufgrund der politischen Unterdrückung in vielen Staaten Europas in ihre eigenen vier Wände zurückzogen, wollten sie zumindest eines: sich mit schönen Dingen umgeben. Und Kirschholz war ein wichtiger Bestandteil der nach innen gekehrten bürgerlichen Gemütlichkeit. Es ist vor allem die gelbrötliche bis rotbraune Färbung des Splintholzes, die den eigentlichen Reiz von Kirschholz ausmacht und es zu einem Edelholz adelt. Dass sich das Holz gut bearbeiten lässt ist ein weiterer, wichtiger Faktor in der Beliebtheitsskala. Eine der auffälligsten Eigenschaften von Kirschholz ist die Möglichkeit, es so zu polieren dass es leuchtend glänzt. Eine faszinierende Eigenschaft des Holzes ist dessen Nachdunkeln unter Lichteinwirkung.

Dann kann es Farbtöne annehmen, deren Skala zwischen hell-goldgelb bis dunkel-rotbraun reichen. Bei chemischer Behandlung kann das Holz sogar die Farbtöne des Mahagoniholzes annehmen. Dass Kirschholz zu den eher teuren Holzarten gehört ist nicht weiter verwunderlich. Obwohl der bis zu 25 m hohe Baum von Mitteleuropa bis in die Türkei und den Irak, in Nordamerika, Nordindien und Nordafrika vorkommt, wird er nicht als Waldbaum gepflegt und angebaut. Zudem neigt der Kirschbaum zur Kernfäule und muss meistens im Alter von 70 Jahren geschlagen werden um das Holz überhaupt nützen zu können
🌲Die Walnuss
Das Holz des Walnussbaumes ist ein gefragter Rohstoff in der Möbel- und Furnierherstellung. Es wird aber auch gerne für Drechslerwaren, Musikinstrumente und – in Form des Maserfurniers – für teure Armaturenbretter verwendet. Kästen und Truhen aus Nussholz schützen ob ihres gerbstoffreichen Holzes den Inhalt vor Motten. Heimisch ist der Baum vor allem in Weinbaugebieten als Flurholz. Zudem ist der Nussbaum ein beliebter Hofbaum, da der Baum Mücken und Fliegen fernhält. Als Waldbaum kommt er bei uns eigentlich nicht vor, denn er verträgt keinen engen Bestand. Nussbäume sind nicht besonders langlebig, sie erreichen lediglich ein Alter zwischen 120 und 150 Jahren. Das Holz lässt sich gut, wenn auch nur langsam trocknen. Es ist sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und polieren. Beim Verleimen können durch Alkalien in den Leimen Gerbsäureflecken entstehen. In der natürlichen Dauerhaftigkeit liegt Nussholz im Mittelfeld, die Anfälligkeit auf tierische Schädlinge ist Besitzern alter Nussholzmöbel zu ihrem Leidwesen bekannt. Prinzipiell ist Nussbaumholz schlecht zu imprägnieren.
🌲Die Esche
Die Esche ist ein Laubbaum, der vor allem in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel verbreitet ist. Sie gehört zur Familie der Ölbaumgewächse und ist sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich von großer Bedeutung. Das Holz der Esche ist hart, elastisch und zäh, weshalb es vielseitig eingesetzt wird. Typische Anwendungsgebiete sind der Möbelbau, der Innenausbau, der Treppenbau und die Herstellung von Sportgeräten wie zum Beispiel Tennisschlägern und Baseballschlägern. Darüber hinaus wird Eschenholz auch für die Herstellung von Werkzeugstielen, Parkettböden und Furnieren verwendet.
🌲Die Ahorn
Der Volksglauben spricht dem Ahorn wirksamen Schutz gegen Hexen. Vor allem in Norddeutschland wurden teils Türen und Stuben mit Ahorn geschmückt oder Zapfen aus Ahornholz in Türen und Schwellen eingeschlagen. Wenn Ahornblätter am 24. Juni gepflückt und anschließend getrocknet werden gelten sie dann bei allen Wunden als heilkräftig, wenn sie vorher in kochendem Wasser erweicht worden sind. Im keltischen Horoskop wird den Ahorn-Menschen Großzügigkeit und Individualität zugesprochen. Für diese Spezies sei Konservativ ein Fremdwort. Ahornholz wird vor allem als Bau- und Möbelholz genutzt. Zu den Edellaubhölzern zählt jedoch das Holz des Berg-Ahorns. Die Jahresringe sind zwar erkennbar, Splint und Kern setzen sich aber farblich nicht voneinander ab. Das Holz ist elastisch, zäh und hart, schwindet auch nur in geringem Umfang. Das Holz ist biegbar aber kaum witterungsbeständig.

Ahornholz wird bei hochwertigen Möbeln verwendet. Beliebt und gefragt ist es bei Kunsttischlern, die Ahorn für Intarsienarbeiten verwendet. Im alpinen Raum wurde Ahorn für Tischplatten von Wirtshaustischen gern verwendet. In den USA hingegen gilt Ahornparkett als besonders wertvoll, weil der Abnutzzungswiderstand sehr hoch ist. Auch im Treppenbau ist das Holz überaus beliebt. Eine spezielle Verwendungsart des Ahorns sind aus Vollholz hergestellte und unlackierte Tischplatten, beispielsweise für Wirtshaustische. Ahornparkett aus amerikanischem Hard maple gilt als besonders wertvoll und zeichnet sich durch einen hohen Abnutzungswiderstand aus. Auch für den Treppenbau ist es gut geeignet.
🌲Die Lärche
Lärchenholz ist ein seit jeher ein gern eingesetztes Holz, wenn es um den Außenbereich geht. Denn die Lärche stellt unter den europäischen Nadelnutzhölzern das härteste Holz dar und ist nicht zuletzt deswegen sehr witterungsbeständig. Die europäische Lärche wächst im Alpenraum bis zu sehr hohen Lagen (bis zu 2.500 m) und eignet sich besonders für den Einsatz bei Wind und Wetter. Die ursprünglich im Hochgebirge beheimatete Europäische Lärche wurde zum Baum des Jahres 2012 gekürt. Sein Holz weist einen hohen Harzgehalt auf, so dass es nicht imprägniert werden muss, wenn es im Außenbereich verbaut wird. Lärchenholz bietet sich also aus mehreren Gründen als Baumaterial für ein Hochbeet im eigenen Garten an.
💚Borosilikatglas
Die edlen Waren der neuen Kollektion aus Borosilikatglas sind selbstverständlich mundgeblasen und damit 'Handmade in the Alps' - für einen besseren Tag. Das Neue an dieser Kollektion ist das hochwertige Spezial-Glas. Borosilikatglas besteht hauptsächlich aus Siliciumdioxid (70-80 %) und Bortrioxid (7-13 %) sowie Alkalioxiden. Dieses Spezialglas ist ein chemikalien- und temperaturbeständiges Glas, das vor allem für Glasgeräte im Labor, der chemischen Verfahrenstechnik und im Haushalt eingesetzt wird. Bekannte Haushalts-Markennamen wie Duran von Schott, Pyrex, Simax oder Jenaer Glas stehen für die Hitzebeständigkeit dieser Glasart. Die entscheidenden Vorteile: Es ist hitzebeständig und unempfindlich gegen plötzliche Temperaturschwankungen. Unsere Glas-Produkte können nicht nur für Heißgetränke verwendet werden. Auch die Temperaturen in einem Backrohr überstehen sie mühelos. Zudem können sie jederzeit in der Spülmaschine gereinigt werden, da das Glas auch gegen verschiedenste Chemikalien 'immun' ist..
💚Das Akazienholz
Das Wort Propolis stammt aus dem Griechischen. Es setzt sich aus dem Wort PRO (vor) und POLIS (Stadt) zusammen und bedeutet soviel wie "Verteidigungsanlage vor einer Stadt". Das Bienenkittharz: "Propolis" ist das wirksamste natürliche Antibiotikum, auf das der Mensch je gestoßen ist, und erstaunlicherweise erfolgte diese erste Entdeckung wahrscheinlich bereits vor mehr als 4000 Jahren – bei der Mumifizierung der ägyptischen Mumien! Propolis ist eine wachsartige, balsamähnliche, harzige Masse, die Blatt- und Blütenknospen schützt und vor dem Austrocknen bewahrt. Es besteht im wesentlichen aus Harzen, Wachsen, bis zu 70 ätherischen Ölen und unlöslichen Bestandteilen und enthält unter anderem Gerbstoffe, Aldehyde, aromatische Substanzen, Terpen, Flavonoide (z.B. Galangin), Benzolsäure und Ferulasäure. Außerdem enthält es wertvolle Spurenelemente (z.B. Zink und Eisen) und Vitamine (z.B. Vitamin B und E). Propolis kann durch Abschaben bzw. Abkratzen der Wände und eigens dafür geschaffenen Propolisgittern innerhalb des Bienenstocks gewonnen werden.

Die seit 4000 Jahren bekannten vielfältigen Eigenschaften von Propolis sind:
- Antibiotische Wirkung (natürliches Antibiotikum)
- Krampfstillend (vor allem bei Bronchial Asthma)
- Verbesserung der Darmbewegungen (Peristaltik)
- Antidepressive Wirkung
- Verbesserung der Aufnahme von Vitamin C
- Verbesserung der Aufnahme von Kalzium
- Nachlassen von Krämpfen (Unterbinden des toxischen Effektes der Milchsäure) - Entzündungshemmend in Gelenken
- Desinfizierende Wirkung
- Eliminieren von Darmwürmern
- Beschleunigt und verbessert (wissenschaftlich bestätigt) die Wundheilung bei Bindegewebe Schleimhaut und Knochenepithelien.

Unter Verwendung des Propolisverdampfers kann Propolis dazu verwendet werden, Mikroorganismen (Bakterien, Viren, schädliche Keime und Pilze) aus der Umwelt zu eliminieren. Die Menschen kennen Propolis zwar noch nicht so lange wie den Honig, aber wussten bereits mehrere Jahrtausende vor unserer Zeit, von seiner konservierenden Wirkung. Schon die Priester des alten Ägyptens haben es zum Einbalsamieren ihrer Mumien genutzt oder gebrauchten es in großen Mengen für chemische Zwecke. Auch die Griechen und die Römer kannten Propolis. Einen weiteren Nachweis über Propolis aus der Zeit des Altertums liefert der berühmte griechische Philosoph Aristoteles. Er hatte sich einen durchsichtige Bienenstock gebaut, um das Leben eines Bienenstaates eingehend zu studieren. Doch wollten die Bienen nach seiner Aussage ihre Geheimnisse nicht enthüllen und bedeckten die durchsichtige Wand des Stocks mit einer dunkelfarbigen Substanz, wahrscheinlich Propolis. Auch in Persien und bei den Inkas wurde Propolis genutzt, ebenso wird Propolis in medizinischen Schriften Georgiens aus dem 12. Jahrhundert erwähnt.

Als Höhepunkt der Anwendung von Propolis kann sicherlich der Burenkrieg in Südafrika bezeichnet werden, bei dem um 1900 Propolis wegen seiner hochwirksamen desinfizierenden und wundverschließenden Eigenschaften verwendet wurde. Es zeigte sich, dass nur die Verwundeten überlebten, die mit Propolislösung versorgt wurden. Sicher ist auch, dass später die italienischen Geigenbauer durch Propolislack ihren Instrumenten Spannung, Festigkeit und eine schöne dunkle Farbe geben konnten. Propolis war aber vor allem als keimhemmendes und abtötendes Heilmittel bekannt und wurde von den alten Griechen über Napoleon bis hin zu den Russen im 2. Weltkrieg bei Kriegsverletzungen als Wundheilmittel verwendet. Heute wird Propolis von verschiedenen Wissenschaftlern wiederentdeckt, nachdem es eine lange Zeit vergessen war.
💚Zeolith
Der Name Zeolith sagt schon einiges über dieses mysteriöse Mineral. Zusammengesetzt aus dem altgriechischen Wort für sieden (zeein) und Stein (lithos) ergibt sich also 'Siedestein'. Diese Reaktion ist dann hörbar, wenn das Mineral erhitzt wird und lebhaft aufbraust (siedet), da das in den feinsten kapillarkanälen gebundene Wasser freigesetzt wird. Denn rund 40 % des Gewichtes von Zeolith besteht aus 'gebundenem' Wasser. Die mysteriöse Wirkung der Zeolithe ist vor allem durch deren poröse Struktur zu erklären. Zeolithe weisen eine regelmäßige Anordnungen von Hohlräumen und Kanälen auf. Diese Öffnungen ergeben in Summe einer riesige, innere Oberfläche, die bis zu weit über 1.000 m2 pro Gramm Zeolith gehen kann.

Zeolithe, vor allem die Unterart Klinoptilolith, werden for allem in der Reinigung von Wasser, als Katalysator und in nuklearen Prozessen eingesetzt. Während der Nuklearkatastrophe von Fukushima wurde versucht, mittels Zeolithen radioaktive Isotope dieser Elemente aus dem ins Meer austretenden kontaminierten Abwasser zu binden. Verwendet werden sie in der Industrie aber auch in der Medizin um Stickstoff aus der Luft zu binden um den Sauerstoffgehalt zu erhöhen. In der Kosmetik wird vor allem guten Cremen und Salben mikronisierter Zeolith der Untergattung Klinoptilolith beigefügt. Unbestritten ist die Fähigkeit von Klinoptilolith zur Oberflächenentgiftung der Haut meist im Zusammenwirken mit natürlichen Ölen und Fetten. Zeolithe werden immer öfters in der Tiermedizin eingesetzt. Nach der Mikronisierung des Minerals in micro- und nano-Korngrößen kann es dem Tierfutter zugesetzt werden und sorgt im Körper von Tieren für einen besseren Säure-Basenhaushalt und damit für besseres Wachstum. Auch die Gesundheit der Tiere wird nach neuesten Studien durch die Zugabe von Zeolith gefördert.
💚Naturwollfilz
Unser Naturwollfilz bsteht aus 100% Merinowolle. Wollfilz ist eine erneuerbare Ressource, welche ökologisch unbedenklich weiterverarbeitet werden kann. Das Material ist sehr elastisch, unempfindlich und knitterfrei. Wollfilz isoliert nicht nur gegen Hitze und Kälte, sondern dämpft auch Schwingungen, absorbiert Schall und speichert Wärme, schützt vor Schmutz, polstert und schont vor mechanischer Beschädigung. Weiters ist Wollfilz schwer entflammbar, selbst bei direkter Feuereinwirkung wird Filz ab ca 320°C lediglich verkohlen.
💚Die Textilien
Die Textilien unserer Schlafsysteme, die aus Naturbaumwolle gefertigt sind, wurden mit dem Zertifikat Öko-Tex Standard 100 aus aus kontrolliert biologischem Anbau ausgezeichnet. Besonders wichtig ist die Funktion der Baumwoll-Bauern und deren Familien. Sie erhalten etwas höhere Preise für Ihre Rohprodukte und können zumeist dem Teufelskreis von Hunger, Armut und Erniedrigung entkommen.
💚Leinen
Leinen Pflegehinweis
Damit man lange Freude mit den edlen Naturprodukte Leinen hat, ist der richtige Umgang bei der Pflege extrem wichtig. Bitte nimm dir die folgenden Waschempfehlungen und Pflegehinweise zu Herzen. Mängel bzw. Schäden die auf Grund einer nachweislich falschen Pflege entstanden sind, können nicht erstattet werden.

Sehr viel Wasser beim Waschen - das liebt Leinen.
Leinen sollte vor dem Waschgang noch extra mit Wasser eingeweicht werden, somit kann das Wasser gut in die Leinenfaser einziehen. Am besten eignet sich für das Einweichen die Waschmaschinentrommel, dort sollte die tropfnasse Wäsche idealerweise über Nacht „rasten“. Beim Waschen sollte die Waschmaschinentrommel nur leicht befüllt sein, damit die Wäsche gut im Wasser „schwimmen“ kann. Wenn vorhanden, die Option „Wasser-Plus“ verwenden.

Keine Wasserspar-Programme benutzen.
Wird Leinen mit zu wenig Wasser gewaschen, entstehen irreparable Schäden im Gewebe. Bei zu geringer Feuchtigkeitsaufnahme kann sich die Faser an der Wäschetrommel aufreiben. Dadurch wird die Leinenfaser zerstört und es entstehen Knötchen und Flusen. Bitte keine scharfen Waschmittel verwenden. Wir empfehlen flüssige Feinwaschmittel ohne optische Aufheller und Bleichzusätze. Die antistatische Eigenschaften von Leinen zieht weder Schmutz noch Staub an. Das Naturmaterial muss daher weniger oft gewaschen werden und benötigt kaum Waschmittel um den Schmutz zu lösen. Die richtige Waschtemperatur ist 30 - 40°C.

Unbedingt die niedrigsten Schleudertouren einstellen.
Geringe Schleudertouren (400-600 Touren pro Minute) schonen die Fasern und erhöhen die Lebensdauer des Gewebes! Leinen möchte am liebsten an der Luft getrocknet werden. Vor dem Aufhängen gut ausstreifen und glatt ziehen, das spart Zeit beim Bügeln. Bitte die Leinenware nicht in den Trockner/Tumbler geben. Der Trockner beschädigt die Leinenfaser, zerstört die Oberfläche der Faser, das Innere der Faser tritt nach außen und somit entstehen Flusen.
💚Apfelleder
Das Apfelleder wird, wie der Name schon sagt, aus Äpfeln hergestellt – genauer gesagt aus Trester, welcher bei der Apfelsaftherstellung anfällt. Dieser wird getrocknet und pulverisiert, Schicht für Schicht auf einen Canvas aufgetragen und anschließend geprägt, damit der Lederlook entsteht. Das Material ist, wie der Apfel selbst, wasserabweisend und steht Echt- sowie Kunstleder in Nichts nach. Entdecken Sie jetzt den Charme dieses nachhaltigen Materials bei unseren innovativen Apfelleder-Produkten, die in Deutschland entwickelt und gefertigt werden.