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Die Zirbe

Dieser Nadelbaum wächst nur in großen Höhen und unter schwierigsten Bedingungen, den rauhen Kräften der Natur frei ausgesetzt. Die widrigen Lebensumstände fördern die Lebensenergie der Zirbe.

Und genau diese Kraft speichert sie in ihrem Holz - in Form ätherischer Öle. Bei sorgfältiger Verarbeitung gibt Zirbenholz seinen wunderbaren, unvergleichlich aromatischen Duft an uns weiter. Wenn der Stamm einer Zirbe erst einmal zersägt und mit großer Sorgfalt in formschöne Produkte verwandelt ist, wird der mystische Duft frei. Über Jahrzehnte hinweg. Kein anderer Baum tut das so markant wie die Zirbe.

Nicht umsonst werden Zirbenholz-Zimmer zu intensiven Duftkammern einer sanften Aromatherapie. Der Duft: “Mild, rund, warm vibrierend, wie trockene Nadeln in der Herbstsonne”. So drückt es ein Parfumeur aus. Wir nennen diesen Wohlgeruch den ‘Weihrauch der Alpen”.

Erst diese Lebenskraft des Zirbenholzes macht es unvergleichlich. Seit vielen Jahrhunderten von den Alpenbewohnern wie ein Geheimnis gehütet, wird sie nun sogar von der modernen Wissenschaft anerkannt.

Die Zirbe

Zirbenholz bewirkt bei körperlichen und mentalen Belastungen niedrigere Herzfrequenzraten.

In Ruhephasen - wie beim Schlafen - wird der vegetative Erholungsprozess signifikant unterstützt und beschleunigt.

Der Schlaf in einem Zirbenbett erspart dem Menschen etwa 3.500 Herzschläge pro Tag, also eine Stunde ‘Herzarbeit’ täglich.

Der im Zirbenholz enthaltene Wirkstoff Pinosylvin ist nicht nur für den typischen Zirbengeruch verantwortlich.

Wissenschaftlich ebenfalls untermauert: Der unvergleichliche Duft der Zirbe unterbindet die Entwicklung und Vermehrung von Kleidermotten nachhaltig.

Darüber hinaus wurde eine stark bakterienhemmende Wirkung in feuchter Umgebung erstmals wissenschaftlich nachgewiesen:

Nach 12 bis 14 Stunden sind auf dem Holz keine lebensfähigen Bakterien mehr nachzuweisen.

Die Verarbeitung des Holzes der ‘Königin der Alpen’, wie sie von den Bergbewohnern gerne genannt wird, bedarf großer Erfahrung. Handelt es sich doch dabei auch um das leichteste Nadelholz im Alpenraum. 4betterdays.com verlässt sich daher nur auf hochspezialisaierte Holzverarbeiter, meist Kleinbetriebe mit viel Tradition. Sie allein sind in der Lage, aus dem Holz jene exklusiven Produkte zu fertigen, die einen besseren Tag erst möglich machen.

Die Buche

Den Griechen und Römern war die Buche ein heiliger Baum. Die Kelten verbanden mit der Buche einen Wunschbaum. Y-förmige Buchenzweige (→ Buchstaben) wurden mit Wünschen versehen an Buchen gebunden. Heute sind es weniger mystische Eigenschaften, die mit der Buche in Verbindung gebracht werden. Das Holz – vor allem der Rotbuche – ist ein beliebtes Möbel- und Furnierholz.

Mit knapp 14 % Anteil an der deutschen Waldfläche (in Österreich rund 9 %) ist die Buche die häufigste Art. Und deshalb auch eines der bedeutendsten Laubhölzer als Nutz- und Industrieholz in Mitteleuropa. Als Möbelholz erfreut sich Buchenholz ungebrochener Beliebtheit. Vor allem bei stark beanspruchten Möbeln, insbesondere Kinder- und Jugendmöbel, Büromöbel und Bestuhlungen kommt die Buche zum Einsatz. Besondere Bekanntheit erlangte das Holz in Form der Thonet-Stühle aus gebogenem Buchenholz. Außerdem werden Betten, Tische, Bänke aber auch Gartenmöbel und Liegestühle oft aus Buchenholz hergestellt.

Im geschlossenen Bestand mit hoch angesetzter Krone bis zu 35 m hoch. Auf der glatten, hellgrauen Rinde sind die Narben der abgestorbenen Äste besonders markant. Wegen ihrer Ähnlichkeit mit einem herabhängenden Schnurrbart werden sie Chinesenbärte genannt. Die dunkelgrünen Blätter sind oval und ganzrandig. Die Bucheckern sitzen in einem braunen, mit weichen Stacheln besetzten Fruchtbecher.

Seinen Früchten, den Bucheckern verdankt die Buche einer ihr zugeschriebenen Funktion: Bauern und Landvolk glaubten, die Härte des kommenden Winters aus dem Verhalten der Rotbuche ablesen zu können. Um das Wetter des folgenden Winters voherzusagen wurde ein Axthieb in den Stamm der Buche gemacht. Und zwar Anfang November. Wenn die Wundstelle trocken bleibt, ist mit einem harten Winter zu rechnen. Ein Herbst mit vielen Bucheckern kommt zur selben Prognose. In der Schweiz hat sich der Spruch „vil Buech, vil Fluech“ eingebürgert.

In Hungerzeiten wurde aus den Bucheckern noch im 20. Jahrhundert Speiseöl gepresst. Buchenscheiter gehörten wegen ihres hohen Heizwertes zum Grundbedarf eines jeden Haushaltes. Die leichte Biegbarkeit des Holzes unter Dampf nutzte Michael Thonet zu einem Welterfolg seiner (damals) billigen und vor allem langlebigen Bugholzsessel. Aber auch ungebogen ist Buchenholz immer noch einer der Favoriten für robuste Sessel.

Die Eiche

Stark wie eine Eiche. Dieser Satz ist bezeichnend für einen Baum, der bis zu 2.000 Jahr alt werden kann. Es ist wahrscheinlicher, dass der tief im Erdreich verankerte Baum abbricht als dass er entwurzelt wird.

Der Wert der Eichenwälder orientierte sich bis in die Neuzeit an der Möglichkeit der Schweinemast. Feinschmecker schätzen denn auch den Jamón Ibérico – einen auf Eichelmast basierende Schinken aus Spanien und Frankreich – über alle Maße. Hausschweine wurden im Mittelalter in die Eichenwälder getrieben wo sie sich an Eicheln, Bucheckern aber auch Kastanien gütlich taten.

Die Gefahr des Kahlschlags von Eichen bestand ab dem 18. Jahrhundert. Der exzessive Schiffsbau setzte den Eichenwäldern sehr zu. Gleichzeitig wurden jedoch neue Bestände gepflanzt, die in unseren Tagen schlagreif werden.

Eichenholz ist relativ schwer und hart. Im allgemeinen ist das Holz gut zu bearbeiten. Bei unsachgemäßer Lagerung und nicht optimaler Trocknung kann es rasch zu Rissbildung und Formveränderung kommen. Die Eiche zählt zu den wertvollsten heimischen Nutzhölzern für Möbelbau, Innenausbau sowie für Fenster und Türen, Treppen, Geländer und Verkleidungen vor allem im Außenbereich und besondere Zwecke im Hoch- und Tiefbau. Oft modeabhängig, bleibt Eichenholz für gediegene Möbel erste Wahl. Ein nicht geringer Teil dient der Parkettholzerzeugung. Traditionell wird Eiche für Fassdauben verwendet und ihr Einsatz für Barriquefässer ist ein Privileg, wobei spezielle Herkunftsgebiete bevorzugt werden.

Fichtenholz

Eigenschaftten

Die Bergfichte gilt als vielseitig einsetzbares Holz und ist in heimischen Wäldern sehr verbreitet. Auch stellt sie geringe Anforderungen an den Standort und wächst ebenso im Gebirge. Bergfichtenholz ist qualitativ sehr hochwertig und vielseitig einsetzbar! Von hochwertigen Möbeln im Schlafzimmer, über elegante und zeitlose Esszimmermöbel bis zur weit gespannten und eleganten Holzkonstruktion reicht das Spektrum. Gekrönt wird die breite Leistungsfähigkeit vom exklusiven, feinjährigen Resonanzholz, das zu Klangböden von Klavieren und Decken von Saiteninstrumenten gefügt wird. Durch ihre Robustheit und vor allem Beständigkeit eignet sich das Holz ausgesprochen gut für unsere Hochbeete!

- Positive Auswirkung auf Konzentrationsleistung und Kreislauf
- Öl der Fichte befreit die Atmewege und lindert Entzündungen
- Wirkt entspannend

Optik

- Fichtenholz hat zu Beginn eine gelb-weiße bis hell-weißliche Färbung.
- Das Holz dunkelt bei UV - Einstrahlung nach und bekommt eine bräunliche Farbe.
- Das Holz der Fichte ähnelt auch optisch dem der Zirbe sehr!

Die Bergfichte ist vor allem für den Möbelbau ideal geeignet.Aufgrund der weichen Beschaffenheit, lässt sich das Holz sehr gut bearbeiten!

Die Esche

Die Esche gehört zu den mystischen Bäumen. In der nordischen Mythologie steht sie für den Weltenbaum. Für die Griechen waren Eschen des Menschen Feuerspendern, nachdem ihnen Zeus das Feuer genommen hatte. Prometheus brachte es ihnen wieder, entzündet an einem Stück Eschenholz.

Deshalb steht die Esche als keltisches Baumzeichen für Eroberer, Forscher oder Vorreiter. Im Esche-Zeichen Geborene lieben die Freiheit sowie die Selbständigkeit von Körper und Geist. Esche-Menschen sind die geborenen Führungspersonen.

Das Holz der Esche zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Elastizität aus. Wenn es der Witterung ausgesetzt ist, leidet die Dauerhaftigkeit des Holzes. Die Verwendungsbreite des Eschenholzes reicht von Furnier im Innenausbau bis zur Möbelherstellung. Beliebt ist das Holz bei Werkzeugstielen und Sportgeräten wie Rodel, Baseballschlägern oder auch als Queues. Auch Wagner schätzten früher das Eschenholz zur Fertigung von Bögen. Im Schiffsbau wurden Maste und Pinnen aus Esche verwendet.

Die Birke

Birken-Arten sind laubabwerfende, sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie gehören zu den sehr schnell und hochwachsenden Gehölzen und können schon nach 6 Jahren Wuchshöhen von bis zu 7 Metern erreichen, ausgewachsen bis zu 30 Meter. Die Birke kann ein Alter von bis zu 160 Jahren erreichen.

Bei vielen Birken-Arten ist die Rinde besonders auffällig, ihre Farben reichen von fast Schwarz über Dunkel- und Hellbraun bis Weiß. Das leichte und je nach Art weiche bis mehr oder weniger harte Holz ist fast weiß bis rotbraun mit feiner Maserung.

Als Holzlieferanten werden in Mitteleuropa vor allem die Sand- und die Moor-Birke genutzt. Im Gesamtcharakter ist Birkenholz ein hellfarbiges und schlichtes, je nach Faserverlauf sehr dekoratives Nutzholz, sowie Baustoff für diverse Möbel bis hin zu Kinderspielzeug.

Die Blätter der meisten Birkenarten enthalten nennenswerte Mengen an ätherischen Ölen und Vitamin C. In Finnland wird der Zuckeraustauschstoff “Xylitol“ aus Birken gewonnen. In Mitteleuropa wurde vor allem die heimische Sandbirke bereits historisch in der Volksmedizin genutzt.

Ihre Bestandteile gelten insbesondere als blutreinigend, harntreibend und anregend, weshalb sie heute in der Pflanzenheilkunde Verwendung findet. Birkenblätter sind im Gegensatz zu den meisten Baumblättern essbar. Da der Birkensaft zuckerhaltig ist, lässt er sich in vergorener Form als Birkenwein genießen.

Kirschholz

Das Holz der Vogel-Kirsche bzw. der Süß-Kirsche erlebte zur Zeit des Biedermeier eine enorme Beliebtheit. Damals, als sich die Menschen aufgrund der politischen Unterdrückung in vielen Staaten Europas in ihre eigenen vier Wände zurückzogen, wollten sie zumindest eines: sich mit schönen Dingen umgeben. Und Kirschholz war ein wichtiger Bestandteil der nach innen gekehrten bürgerlichen Gemütlichkeit.

Es ist vor allem die gelbrötliche bis rotbraune Färbung des Splintholzes, die den eigentlichen Reiz von Kirschholz ausmacht und es zu einem Edelholz adelt. Dass sich das Holz gut bearbeiten lässt ist ein weiterer, wichtiger Faktor in der Beliebtheitsskala. Eine der auffälligsten Eigenschaften von Kirschholz ist die Möglichkeit, es so zu polieren dass es leuchtend glänzt. Eine faszinierende Eigenschaft des Holzes ist dessen Nachdunkeln unter Lichteinwirkung. Dann kann es Farbtöne annehmen, deren Skala zwischen hell-goldgelb bis dunkel-rotbraun reichen. Bei chemischer Behandlung kann das Holz sogar die Farbtöne des Mahagoniholzes annehmen.

Dass Kirschholz zu den eher teuren Holzarten gehört ist nicht weiter verwunderlich. Obwohl der bis zu 25 m hohe Baum von Mitteleuropa bis in die Türkei und den Irak, in Nordamerika, Nordindien und Nordafrika vorkommt, wird er nicht als Waldbaum gepflegt und angebaut. Zudem neigt der Kirschbaum zur Kernfäule und muss meistens im Alter von 70 Jahren geschlagen werden um das Holz überhaupt nützen zu können

Nussbaumholz

Das Holz des Walnussbaumes ist ein gefragter Rohstoff in der Möbel- und Furnierherstellung. Es wird aber auch gerne für Drechslerwaren, Musikinstrumente und – in Form des Maserfurniers – für teure Armaturenbretter verwendet. Kästen und Truhen aus Nussholz schützen ob ihres gerbstoffreichen Holzes den Inhalt vor Motten.

Heimisch ist der Baum vor allem in Weinbaugebieten als Flurholz. Zudem ist der Nussbaum ein beliebter Hofbaum, da der Baum Mücken und Fliegen fernhält. Als Waldbaum kommt er bei uns eigentlich nicht vor, denn er verträgt keinen engen Bestand. Nussbäume sind nicht besonders langlebig, sie erreichen lediglich ein Alter zwischen 120 und 150 Jahren.

Das Holz lässt sich gut, wenn auch nur langsam trocknen. Es ist sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und polieren. Beim Verleimen können durch Alkalien in den Leimen Gerbsäureflecken entstehen. In der natürlichen Dauerhaftigkeit liegt Nussholz im Mittelfeld, die Anfälligkeit auf tierische Schädlinge ist Besitzern alter Nussholzmöbel zu ihrem Leidwesen bekannt. Prinzipiell ist Nussbaumholz schlecht zu imprägnieren.

Ahorn

Der Volksglauben spricht dem Ahorn wirksamen Schutz gegen Hexen. Vor allem in Norddeutschland wurden teils Türen und Stuben mit Ahorn geschmückt oder Zapfen aus Ahornholz in Türen und Schwellen eingeschlagen. Wenn Ahornblätter am 24. Juni gepflückt und anschließend getrocknet werden gelten sie dann bei allen Wunden als heilkräftig, wenn sie vorher in kochendem Wasser erweicht worden sind.

Im keltischen Horoskop wird den Ahorn-Menschen Großzügigkeit und Individualität zugesprochen. Für diese Spezies sei Konservativ ein Fremdwort.

Ahornholz wird vor allem als Bau- und Möbelholz genutzt. Zu den Edellaubhölzern zählt jedoch das Holz des Berg-Ahorns. Die Jahresringe sind zwar erkennbar, Splint und Kern setzen sich aber farblich nicht voneinander ab. Das Holz ist elastisch, zäh und hart, schwindet auch nur in geringem Umfang. Das Holz ist biegbar aber kaum witterungsbeständig. Ahornholz wird bei hochwertigen Möbeln verwendet. Beliebt und gefragt ist es bei Kunsttischlern, die Ahorn für Intarsienarbeiten verwendet.

Im alpinen Raum wurde Ahorn für Tischplatten von Wirtshaustischen gern verwendet. In den USA hingegen gilt Ahornparkett als besonders wertvoll, weil der Abnutzzungswiderstand sehr hoch ist. Auch im Treppenbau ist das Holz überaus beliebt.

Eine spezielle Verwendungsart des Ahorns sind aus Vollholz hergestellte und unlackierte Tischplatten, beispielsweise für Wirtshaustische. Ahornparkett aus amerikanischem Hard maple gilt als besonders wertvoll und zeichnet sich durch einen hohen Abnutzungswiderstand aus. Auch für den Treppenbau ist es gut geeignet.

Borosilikatglas

Die edlen Waren der neuen Kollektion aus Borosilikatglas sind selbstverständlich mundgeblasen und damit 'Handmade in the Alps' -für einen besseren Tag.

Das Neue an dieser Kollektion ist das hochwertige Spezial-Glas. Borosilikatglas besteht hauptsächlich aus Siliciumdioxid (70-80 %) und Bortrioxid (7-13 %) sowie Alkalioxiden. Dieses Spezialglas ist ein chemikalien- und temperaturbeständiges Glas, das vor allem für Glasgeräte im Labor, der chemischen Verfahrenstechnik und im Haushalt eingesetzt wird. Bekannte Haushalts-Markennamen wie Duran von Schott, Pyrex, Simax oder Jenaer Glas stehen für die Hitzebeständigkeit dieser Glasart.

Die entscheidenden Vorteile: Es ist hitzebeständig und unempfindlich gegen plötzliche Temperaturschwankungen. Unsere Glas-Produkte können nicht nur für Heißgetränke verwendet werden. Auch die Temperaturen in einem Backrohr überstehen sie mühelos. Zudem können sie jederzeit in der Spülmaschine gereinigt werden, da das Glas auch gegen verschiedenste Chemikalien 'immun' ist..

Propolis

Das Wort PROPOLIS stammt aus dem Griechischen. Es setzt sich aus dem Wort PRO (vor) und POLIS (Stadt) zusammen und bedeutet soviel wie "Verteidigungsanlage vor einer Stadt".

Das Bienenkittharz: "Propolis" ist das wirksamste natürliche Antibiotikum, auf das der Mensch je gestoßen ist, und erstaunlicherweise erfolgte diese erste Entdeckung wahrscheinlich bereits vor mehr als 4000 Jahren – bei der Mumifizierung der ägyptischen Mumien!

Propolis ist eine wachsartige, balsamähnliche, harzige Masse, die Blatt- und Blütenknospen schützt und vor dem Austrocknen bewahrt. Es besteht im wesentlichen aus Harzen, Wachsen, bis zu 70 ätherischen Ölen und unlöslichen Bestandteilen und enthält unter anderem Gerbstoffe, Aldehyde, aromatische Substanzen, Terpen, Flavonoide (z.B. Galangin), Benzolsäure und Ferulasäure. Außerdem enthält es wertvolle Spurenelemente (z.B. Zink und Eisen) und Vitamine (z.B. Vitamin B und E). Propolis kann durch Abschaben bzw. Abkratzen der Wände und eigens dafür geschaffenen Propolisgittern innerhalb des Bienenstocks gewonnen werden.

Die seit 4000 Jahren bekannten vielfältigen Eigenschaften von Propolis sind:

  • - Antibiotische Wirkung (natürliches Antibiotikum)
  • - Krampfstillend (vor allem bei Bronchial Asthma)
  • - Verbesserung der Darmbewegungen (Peristaltik)
  • - Antidepressive Wirkung
  • - Verbesserung der Aufnahme von Vitamin C
  • - Verbesserung der Aufnahme von Kalzium
  • - Nachlassen von Krämpfen (Unterbinden des toxischen Effektes der Milchsäure)
  • - Entzündungshemmend in Gelenken
  • - Desinfizierende Wirkung
  • - Eliminieren von Darmwürmern
  • - Beschleunigt und verbessert (wissenschaftlich bestätigt) die Wundheilung bei Bindegewebe Schleimhaut und Knochenepithelien.


Unter Verwendung des Propolisverdampfers kann Propolis dazu verwendet werden, Mikroorganismen (Bakterien, Viren, schädliche Keime und Pilze) aus der Umwelt zu eliminieren.

Die Menschen kennen Propolis zwar noch nicht so lange wie den Honig, aber wussten bereits mehrere Jahrtausende vor unserer Zeit, von seiner konservierenden Wirkung. Schon die Priester des alten Ägyptens haben es zum Einbalsamieren ihrer Mumien genutzt oder gebrauchten es in großen Mengen für chemische Zwecke. Auch die Griechen und die Römer kannten Propolis. Einen weiteren Nachweis über Propolis aus der Zeit des Altertums liefert der berühmte griechische Philosoph Aristoteles. Er hatte sich einen durchsichtige Bienenstock gebaut, um das Leben eines Bienenstaates eingehend zu studieren. Doch wollten die Bienen nach seiner Aussage ihre Geheimnisse nicht enthüllen und bedeckten die durchsichtige Wand des Stocks mit einer dunkelfarbigen Substanz, wahrscheinlich Propolis. Auch in Persien und bei den Inkas wurde Propolis genutzt, ebenso wird Propolis in medizinischen Schriften Georgiens aus dem 12. Jahrhundert erwähnt.

Als Höhepunkt der Anwendung von Propolis kann sicherlich der Burenkrieg in Südafrika bezeichnet werden, bei dem um 1900 Propolis wegen seiner hochwirksamen desinfizierenden und wundverschließenden Eigenschaften verwendet wurde. Es zeigte sich, dass nur die Verwundeten überlebten, die mit Propolislösung versorgt wurden. Sicher ist auch, dass später die italienischen Geigenbauer durch Propolislack ihren Instrumenten Spannung, Festigkeit und eine schöne dunkle Farbe geben konnten. Propolis war aber vor allem als keimhemmendes und abtötendes Heilmittel bekannt und wurde von den alten Griechen über Napoleon bis hin zu den Russen im 2. Weltkrieg bei Kriegsverletzungen als Wundheilmittel verwendet. Heute wird Propolis von verschiedenen Wissenschaftlern wiederentdeckt, nachdem es eine lange Zeit vergessen war.

Zeolith

Der Name Zeolith sagt schon einiges über dieses mysteriöse Mineral. Zusammengesetzt aus dem altgriechischen Wort für sieden (zeein) und Stein (lithos) ergibt sich also 'Siedestein'. Diese Reaktion ist dann hörbar, wenn das Mineral erhitzt wird und lebhaft aufbraust (siedet), da das in den feinsten kapillarkanälen gebundene Wasser freigesetzt wird. Denn rund 40 % des Gewichtes von Zeolith besteht aus 'gebundenem' Wasser.

Die mysteriöse Wirkung der Zeolithe ist vor allem durch deren poröse Struktur zu erklären. Zeolithe weisen eine regelmäßige Anordnungen von Hohlräumen und Kanälen auf. Diese Öffnungen ergeben in Summe einer riesige, innere Oberfläche, die bis zu weit über 1.000 m2 pro Gramm Zeolith gehen kann.

Zeolithe, vor allem die Unterart Klinoptilolith, werden for allem in der Reinigung von Wasser, als Katalysator und in nuklearen Prozessen eingesetzt. Während der Nuklearkatastrophe von Fukushima wurde versucht, mittels Zeolithen radioaktive Isotope dieser Elemente aus dem ins Meer austretenden kontaminierten Abwasser zu binden. Verwendet werden sie in der Industrie aber auch in der Medizin um Stickstoff aus der Luft zu binden um den Sauerstoffgehalt zu erhöhen.

In der Kosmetik wird vor allem guten Cremen und Salben mikronisierter Zeolith der Untergattung Klinoptilolith beigefügt. Unbestritten ist die Fähigkeit von Klinoptilolith zur Oberflächenentgiftung der Haut meist im Zusammenwirken mit natürlichen Ölen und Fetten.

Zeolithe werden immer öfters in der Tiermedizin eingesetzt. Nach der Mikronisierung des Minerals in micro- und nano-Korngrößen kann es dem Tierfutter zugesetzt werden und sorgt im Körper von Tieren für einen besseren Säure-Basenhaushalt und damit für besseres Wachstum. Auch die Gesundheit der Tiere wird nach neuesten Studien durch die Zugabe von Zeolith gefördert.

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